Wir suchen permanent Stubenmädchen, Lohndiener, aber auch Kellner und ungelerntes Personal. Wir finden derzeit aber keine, unsere Stelleninserate bleiben häufig unbeantwortet. Für uns ergeben sich durch die Öffnung des Arbeitsmarktes wirklich neue Chancen, um neue Arbeitskräfte zu finden, die wir auch gerne selbst ausbilden beziehungsweise anlernen. Dies sollte der gesamten Branche helfen, offene Stellen besetzen zu können. Zu einer wirklichen Entlastung sollte es in der Ferienhotellerie kommen, denn mit der Öffnung des Arbeitsmarktes fallen endlich die Saisonnierkontingente.

Ich bin davon überzeugt, dass wir sehr gut ausgebildete Kellner, aber auch Küchenpersonal in den neuen EU-Staaten finden werden. Die Tourismusfachschulen in Ungarn, Tschechien oder der Slowakei haben einen sehr hohen Standard. Die jungen Leute sprechen fast durchwegs zwei Sprachen und können durch die Arbeitsmarktöffnung Auslandserfahrung in ihrem Job sammeln. Ich denke, einige werden dableiben, andere werden die Gelegenheit nützen, um sich weiterzubilden, um dann wieder in ihre Heimat zurückzugehen.

Werbung
Drei Städte, eine Hotelmarke: Mit Maritim durch Bayern
Mit den Maritim Hotels lässt sich Bayern über München hinaus entdecken: Neben der Landeshauptstadt bieten auch Ingolstadt und Würzburg attraktive Möglichkeiten für Städtereisen, Stopover und Rundreisen durch Deutschland.

Ich rechne, dass sich quer durch alle Altersschichten neue Arbeitskräfte, nicht nur für Schlüsselpositionen, bewerben werden. Vom großen Ansturm, wie er befürchtet wird, merken wir noch nichts. Die eine oder andere Bewerbung gibt es bereits; auch die neuen Arbeitskräfte müssen wie alle unsere Mitarbeiter das gleiche Bewerbungsprozedere durchlaufen.