Skilehrercluster, lockdownbrechende Zimmervermieter, in Südafrika golfende Hoteliers. Es gäbe imageförderndere News für ein auf Tourismus ausgerichtetes Bundesland. Ist der Ruf einmal angekratzt, gilt es, diesen wieder aufzupolieren. Dazu rücken Politiker und Interessensvertreter aus. Die Strategie: Rundumschläge, gepaart mit ein bisschen kleinreden und totschweigen.  

Vor einem Jahr warf man den Tirolern Profitgier vor. Offene Skilifte, kaufkräftige Touristenmasse sollen wichtiger gewesen sein, als der Schutz der Gesundheit. Derzeit laufen Amtshaftungsklagen. Wenn deutlich wird, dass nicht Vorsatz, sondern bloß Inkompetenz der Verantwortlichen zum Ischgl-Chaos führte, dürften diese aber kaum Chancen auf Erfolg haben. Rücktritte dürfte es so und so nicht geben. 

Werbung
BrauBeviale 2026: Drei Tage, acht Hallen und konkrete Lösungen
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen europäische Getränkehersteller vor einer ganzen Reihe an konkreten Aufgaben und Investitionsentscheidungen. Auf der BrauBeviale in Nürnberg zeigen die Aussteller vom 10. – 12. November 2026 die Lösungen dafür. Beispiele reichen von neuen Fermentationsprozessen und alkoholfreien Produkten über Wasseraufbereitung und Reinigungstechnik bis zu leichteren Mehrwegverpackungen. 

Nun kann man einem Jahr nach Ischgl niemanden in Tirol vorwerfen, den Tourismus schützen zu wollen. Der findet heuer eh nicht statt. Nun rückte der oberste Wirtschaftsvertreter des Landes aus, wettert gegen die Vernunft, pöbelt den Gesundheitsminister (und die gesamte Regierung der ÖVP-Parteikollegen) an. Strategie? Nicht erkennbar! Es wäre an der Zeit, diese Krisenstrategie zu ändern.