Das Austria Center Vienna (ACV) meldet für das erste Halbjahr eine deutliche Steigerung seiner Veranstaltungstätigkeit. Mit 43 Veranstaltungen und 92.752 TeilnehmerInnen setzt sich die positive Entwicklung in den strategischen Kernsegmenten Internationale Kongresse und Corporate Events fort. Beide Bereiche gelten als zentrale Faktoren für die internationale Sichtbarkeit Wiens.

Auch der weitere Jahresverlauf zeigt sich sehr dicht getaktet. Bis Dezember stehen zahlreiche internationale Kongresse, Corporate Events und nationale Großveranstaltungen auf dem Programm. Den Abschluss des Jahres bilden traditionell Weihnachtsfeiern, die das Haus auch in den letzten Wochen stark auslasten.

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BrauBeviale 2026: Spannende Getränke, neue Gäste und smarter Ausschank
Jedes zwölfte in Europa konsumierte Bier ist inzwischen alkoholfrei. Seit 2020 ist der Absatz um mehr als 38 Prozent gestiegen. Allein 2025 legte das Segment um 5,9 Prozent zu. Für die Gastronomie eröffnet die Beliebtheit alkoholfreier Getränke die Möglichkeit, das Sortiment zu erweitern und neue Konsumanlässe zu schaffen. Welche Produkte dafür infrage kommen und welche Technik den Ausschank erleichtert, zeigt die BrauBeviale vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg.

Führungswechsel

Mit 1. September 2026 hat Susanne Baumann-Söllner die alleinige Führung der IAKW-AG (Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien) übernommen, die für den Betrieb des ACV sowie die Verwaltung des Vienna International Centre (VIC) zuständig ist. Zu ihrer bisherigen Verantwortung für das Kongress- und Veranstaltungsgeschäft kommen künftig auch die Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung sowie die VIC-Verwaltung hinzu. Diese Aufgaben lagen bislang bei Michael Rotter, der mit 31. August aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Im Vienna International Centre sind bauliche Maßnahmen im Umfang von 36 Millionen Euro geplant, mit denen die Gebäudeinfrastruktur auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden soll. Ziel sei es laut Unternehmen, die Voraussetzungen für eine langfristige Nutzung durch internationale Organisationen zu sichern. Baumann-Söllner kündigte an, den bisherigen Kurs aus Modernisierung und internationaler Positionierung fortzusetzen, um die Attraktivität beider Zentren für internationale Organisationen und Kongresse zu stärken.