Unter den Finalisten – T.A.I. hatte darüber berichtet – befanden sich auch vier Österreicher bzw. Betriebe aus dem Alpen- und Donauland. Jetzt stehen die Sieger in den einzelnen Kategorien (insgesamt wurden vier vergeben) fest. Das Erfreuliche: zwei – die Award-Gewinner „Hotel Leader of the Year“ und „New Hotel of the Year“ – kommen aus Österreich:
- Franz-Josef Perauer, Eigentümer und Geschäftsführer des 4-Sterne Superior Art & Designhotels „Alpine Hideaway Zillertalerhof“ in Mayrhofen (52 Zimmer) holte den Sieg in der Kategorie „Leader of the Year“,
- das 4-Sterne Hotel Schani City in Wien beim Karmelitermarkt konnte sich in der Kategorie „New Hotel of the Year“ durchsetzen.
Das Prozedere
Die von Messechef Moritz Schleich moderierte Verleihung 2026 bildete den Abschluss des ersten Messetages im MOC München. Eine Fachjury – ihr gehörten Christian Buer (Managing Partner, Horwath HTL Germany), Fiorenzo Fässler (Director & Co-Founder, „Hotel Inside“, einem Online-Fachportal für die Hospitality-Branche), Lynn Gerlach (Head of Sales & Operations, „Morgen Interiors“, ein auf Innenarchitektur & Raumgestaltung u.a. für Hotels spezialisierter Beterieb), Konstantin Irnsperger (Managing Partner, TheNew Group, einem Münchener Unternehmen, das auf den Aufbau und Entwicklung moderner, technologieorientierter und nachhaltiger Hotelmarken spezialisiert ist), Wolf-Thomas Karl (Deputy Editor-in-Chief, „Hotel Inside“), Nicole Maier (Head of Hospitality, Wilde & Partner Communications), Michael Teodorescu (Chefredakteur des Hotelllerie-Magazins „First class“) und der PR-Experte Rolf Westermann an – wählte aus allen Bewerbungen zunächst die „Shortlist“ aus. Die Branchen-Öffentlichkeit stimmte dann in einem „Online-Voting“ über die Gewinnerinnen und Gewinner ab.
Mut & Gastgeberqulaität
Die beiden anderen Sieger waren als „Hotel of the Year“ das „Small Luxury Hotel“ aus Berlin-Charlottenburg „Wilmina“ (44 Zimmer) und in der Kategorie „Hotel Design of the Year“ das Südtiroler 3-Sterne Biohotel Bühelwirt (36 Zimmer).
Messechef Moritz Schleich: „Die vier ausgezeichneten Häuser und Persönlichkeiten zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, was die unabhängige Hotellerie auszeichnet: eine klare Handschrift, unternehmerischer Mut und außergewöhnliche Gastgeberqualität.“ In allen vier Kategorien gab es überaus starke Bewerbungen, bereits die Vorauswahl durch die Jury fiel schwer. Das „Public Voting“ hat das Ranking dann noch einmal spürbar verändert.
Wie die IHS München verlaufen ist, darüber wird T.A.I. berichten. Der Österreichische Wirtschaftsverlag (ÖWV), zu dem T.A.I. gehört, war gleich doppelte auf der IHS München vertreten.
