Wien hat viele Cafés. Sarp Akyaman sieht trotzdem Platz für neue Konzepte. Gemeinsam mit seiner Schwester Dilara hat er innerhalb eines Jahres zwei Standorte von Bert Coffee & Matcha eröffnet: am Fleischmarkt und in der Stiftgasse.

Akyaman kommt aus Handel und E-Commerce und betrachtet die Gastronomie entsprechend zahlengetrieben. Umsatz pro Tag, Zahl der Transaktionen, Durchschnittsbon und Personalkosten werden laufend analysiert. „Im Endeffekt geht es darum, ein wirtschaftliches Unternehmen aufzubauen“, sagt er richtigerweise im Podcast. Auch beim Wachstum setzt Bert nicht auf Bauchgefühl. Für den zweiten Standort wurden unter anderem Laufkundschaft und die Herkunft bestehender Gäste betrachtet. Gleichzeitig soll die Marke langfristig breiter aufgestellt werden.

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Im Gespräch mit Bella Kitzwögerer erklärt Sarp Akyaman, welche Kosten Gastro-Gründer unterschätzen, warum Reserven entscheidend sind, welche Kennzahlen er wöchentlich prüft und weshalb Wien seiner Ansicht nach noch nicht genug von jenen Cafés hat, die gezielt ein junges Publikum ansprechen.

Die ganze Folge von „Tourismus To Go“ mit Sarp Akyaman jetzt im Podcast hören (Spotify)