Wer im Winter in Sölden auf Sterne-Niveau speist, bekommt nun auch beim Dessert ein neues Ausrufezeichen serviert. Jakob Szedonja, „Patissier des Jahres 2025“, leitet ab sofort die Patisserie im Gourmettempel Central.

Der 28-Jährige will frischen Wind in das Traditionshaus bringen. Und das mit einer Handschrift, die auffällt. Schokolade, Kapstachelbeere und Petersilie? Für Szedonja kein Widerspruch, sondern Spielplatz. Szedonja kommt mit einem für sein Alter großen Rucksack mit Erfahrung. Sacher Wien, Bad Ragaz, Apron – die Stationen sprechen für sich. Nun also Sölden. Im „Central“ trifft seine kreative Dessertkunst auf das Können von Sternekoch Stefan Speiser, der längst zur festen Größe in Österreichs Kochszene zählt.
Die Verbindung passt. Zwei Stilisten, die ihre Gäste herausfordern wollen. „Ich erzähle mit Aromen Geschichten“, sagt Szedonja.

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Wenn das Dessert zur Galerie wird

Der junge Patissier denkt gern in Farben und Formen. Seine Ideen holt er sich oft in Museen. Was dort an den Wänden hängt, landet bei ihm auf dem Teller – interpretiert in Zucker, Schaum und Schmelz. Doch seine Desserts sollen nicht nur gut aussehen. „Es geht um Neugier und Geborgenheit“, sagt er.