Das Online-Voting zum Vineus Wine Award 2026 läuft. Bis 5. September können Interessierte auf www.vineus.at täglich ihre Stimme für die Nachwuchstalente der heimischen Weinszene abgeben. Eine Fachjury hatte zuvor aus den Einreichungen jeweils drei Finalist*innen in den Kategorien „Newcomer Winzer*in des Jahres“ und „Newcomer Sommelier des Jahres“ nominiert. Die Preisverleihung findet am 21. September im Rahmen einer Gala in der Steiermark statt.

Für den Titel „Newcomer Winzer*in des Jahres“ nominiert sind Verena Schmid aus dem Kamptal sowie Florian Dillinger und Peter Grill aus der Südsteiermark. Die Fachjury bewertete die eingereichten Weine in einer Blindverkostung. Weitere Kriterien waren das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Präsentation und Vermarktung der Weine, so die Veranstalter.

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Viele Preisträger wurden später bekannt

Die Auszeichnung versteht sich als Sprungbrett für den Branchennachwuchs. Viele heute erfolgreiche Persönlichkeiten der österreichischen Weinszene – darunter auf Winzerseite Johann Gisperg, Wolfgang Hagn junior, Leo Figl oder Jürgen Trummer sowie die Sommeliers Thomas Kracher, Maximilian Steiner und Moritz Hutz, der erste Blind-Sommelier Österreichs – standen zu Beginn ihrer Karriere selbst auf der Bühne des Vineus Wine Awards.

„Beim Vineus geht es nicht darum, den bekanntesten Namen auszuzeichnen. Uns interessiert, wer heute schon erkennen lässt, wohin sich die österreichische Weinszene entwickelt“, sagt Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich. Viele ehemalige Preisträger:innen hätten sich inzwischen einen Namen gemacht – das zeige, dass der Award tatsächlich ein Sprungbrett sein könne. Umso mehr freue es ihn, dass das Publikum auch heuer wieder über die Sieger:innen mitentscheide.

Drei Sommeliers im Finale

Um den Titel „Newcomer Sommelier des Jahres 2026“ bewerben sich Simone Furtlehner, Georg Damberger und Christian Posch. Die Fachjury, bestehend aus Michael Pöcheim-Pech, Herausgeber und Chefredakteur des Genussmagazins Kalk & Kegel, sowie Vertreter*innen der Sommelier-Union, zeigte sich von der fachlichen Kompetenz, dem Engagement und der Freude am Gastgebersein der drei Finalisten überzeugt.

Die Sieger*innen erhalten nicht nur eine Auszeichnung, sondern profitieren laut Veranstalter vom Netzwerk von Transgourmet und gewinnen zusätzliche Sichtbarkeit innerhalb der Branche. Für die Winzer:innen besteht zudem die Chance auf Fixlistungen ihrer ausgezeichneten Weine. Seit 15 Jahren macht Transgourmet mit dem Branchenpreis jene Talente sichtbar, die das Potenzial haben, die österreichische Weinszene nachhaltig mitzugestalten.