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Tourismus

So reist die Welt 2026

03.02.2026

Der Bucket-List-Tourismus ist Geschichte. Wer 2026 noch mit „einmaligen Erlebnissen“ und „unvergesslichen Abenteuern“ wirbt, hat den Kurswechsel verpasst. Gäste buchen nicht mehr, um anzugeben. Sie buchen, um anzukommen. Die Reisetrends 2026 stehen für einen klaren Bruch: Statt maximaler Erlebnisse geht es um gezielte Auszeiten, um Verlässlichkeit statt Reizüberflutung und um Orte, die mehr bieten als nur Abwechslung.

Die Art zu reisen verändert sich grundlegend. Nach Jahren der Selbstoptimierung, des „höher, schneller, weiter“ rücken 2026 weiterhin andere Bedürfnisse in den Mittelpunkt: Sinn statt Status, Nähe statt Distanz, Verlässlichkeit statt Reizüberflutung. Reisen wird persönlicher, bewusster – und oft auch widersprüchlicher. Familien rücken wieder enger zusammen, während Alleinreisende gezielt Rückzug suchen. Luxus zeigt sich nicht mehr in Quadratmetern, sondern immer häufiger in Zeit, Ruhe und Qualität.
Für die Branche bedeutet das einen klaren Perspektivwechsel. Es geht nicht mehr darum, alles für alle zu sein, sondern für die richtigen Gäste relevant zu bleiben. Die folgenden 15 Reisetrends zeigen, wie sich Nachfrage und Buchungslogiken verschieben – und welche Antworten Betriebe finden müssen, wenn sie 2026 nicht nur gebucht, sondern bewusst gewählt werden wollen.

1. Whycation

Warum statt wohin: Heuer geht es verstärkt um eine „Whycation“. Reisen, die einen Zweck und nicht nur ein Ziel haben. Laut dem „2026 Trends Report: Whycation: Travel’s New Starting Point“ von Hilton buchen Reisende Urlaube immer häufiger aus emotionalen Beweggründen oder der Suche nach bedeutsamen Erlebnissen. Das bestätigt auch die Umfrage „Ticket to Travel 2026“ von Marriott Bonvoy. Urlaub wird immer mehr Ausdruck von Persönlichkeit. 56 % der Reisenden haben mindestens einmal Urlaub gemacht, um einer persönlichen Leidenschaft nachzugehen – sei es Musik, Sport oder Kulinarik. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei der Generation Z, von der 80 % angeben, dass sie bereits Reisen rund um ihre Interessen durchgeführt haben.

2. Family first

Gemeinsam unterwegs: Die traditionelle Familienreise steht 2026 hoch im Kurs und verbindet mehrere Generationen. Kinder sind nicht mehr nur Mitreisende, sondern aktive Teilnehmer. Mehr als die Hälfte derjenigen, die mit Kindern oder Enkelkindern reisen, geben an, ihre Kinder in die Reiseplanung einzubeziehen und die Reiseroute aus deren Perspektive zu gestalten. Bei der Wahl der Unterkunft steht der Wunsch nach Bequemlichkeit und Zusammengehörigkeit im Vordergrund, so der Trend-Report von Hilton. Das bestätigt auch der „Reisetrends 2026”-Report der Reisesuchmaschine Skyscanner: 40 % der Reisenden geben an, dass es bei Familienreisen darum geht, unvergessliche Erinnerungen mit Eltern, Großeltern oder Kindern zu schaffen.

3. Inheritourism

Reiselust in der DNA: Eltern prägen die Reisevorlieben der nächsten Generation. Dafür gibt es ein neues Trendwort: „Inheritourism“ bedeutet in etwa „generationsübergreifender Familientourismus“. Laut Hilton „erben“ die Zillennials (Generation Z und Millennials) die Reisevorlieben ihrer Eltern. Sie treffen Reiseentscheidungen, weil ihre Eltern diese beeinflusst haben, von Hotelpräferenzen und Reisearten bis hin zu Treueprogrammen. Zwei Drittel gaben an, dass ihre Eltern ihre Hotelwahl beeinflusst haben, während 73 % sagen, dass ihr Reisestil von ihren Eltern geprägt wurde.

4. Solo-Travel

Im Alleingang: Im Kontrast zu Familienreisen steht der Trend, sich alleine aufzumachen. Der Solo-Trend „Catching Flights & Feelings“ ist auf dem Vormarsch. Laut Skyscanner gibt es weltweit einen Anstieg von 83 % bei der Nutzung des Filters „Alleinreisende“ bei Hotelsuchen im letzten Jahr. Auch der Trendreport von Hilton erkennt den Trend zu Solo-Reisen. Mehr als jeder vierte Reisende (26 %) plant, 2026 allein zu verreisen. 48 % der Reisenden geben an, vor oder nach ihren Familienreisen im Jahr 2026 zusätzliche Tage allein zu verbringen. Selbst auf Gruppenreisen planen 28 % der Vielreisenden, mehr Momente der Stille für sich zu genießen.

5. Country Hopping

Mehr ist mehr: „Country Hopping“ – das Reisen durch mehrere Länder innerhalb einer Reise – erfreut sich laut „Ticket to Travel 2026“ von Marriott Bonvoy wachsender Beliebtheit. Fast zwei Fünftel der Befragten ziehen diese Urlaubsform in Betracht: 16 % planen sie fest ein, 23 % halten sie für wahrscheinlich, weitere 27 % schließen sie zumindest nicht aus. Vor allem die jüngeren Generationen treiben diesen Trend voran: 28 % der 18- bis 24-Jährigen und 22 % der 25- bis 34-Jährigen planen, im kommenden Jahr mehrere Länder auf einer Reise zu besuchen.

6. Kulinarische Erlebnisse

Gute Neuigkeiten für die Gastro: Kulinarische Entdeckungen stehen 2026 bei Reisenden hoch im Kurs. Der Trend-Report von Hilton verrät, dass 34 % der Reisenden ihren Urlaub um ein bestimmtes Restaurant oder ein kulinarisches Ereignis planen. 66 % suchen aktiv nach Gerichten, die sie noch nie probiert haben, oder nach Erlebnissen, die ihnen zum ersten Mal kulturelle Traditionen näherbringen. Besonders stark ist dieser Trend bei der Generation Z (50 %) und den Millennials (45 %). Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt der Trendreport von Skyscanner: Der Gastro-Tourismus entwickle sich 2006 weiter. Im Fokus steht der Trend „Auf Supermarkt-Safari“, der das Interesse beleuchtet, in lokale Kulturen durch den Besuch von Supermärkten einzutauchen.

7. Reisebegleiter KI

KI als Reisebegleiter: 2026 ist Künstliche Intelligenz ein fester Reisebestandteil. Laut dem Trendreport von Marriott Bonvoy haben 34 % der Befragten bereits einmal KI genutzt, um Urlaube zu planen. Besonders ausgeprägt ist die Nutzung bei jüngeren Zielgruppen: 70 % der 18- bis 24-Jährigen und 62 % der 25- bis 34-Jährigen greifen längst auf KI-gestützte Tools zurück. Das bestätigt auch Hilton: 61 % finden KI-Tools bei der Reiseplanung hilfreich. Auch für das Buchungsverhalten spielt KI eine Rolle, so eine Studie der GetAway Group. Distributionsplattformen nutzen KI immer intensiver: Strukturiert beschriebene Angebote werden bevorzugt ausgespielt und erzielen eine höhere Sichtbarkeit.

8. Loyalität und Markentreue

Qualität und Service first: Wer seinen Gästen 2026 gegenüber loyal ist und die vertraute Qualität liefert, macht alles richtig. Laut Hilton ist das Vertrauen in bekannte Marken ein wiederkehrendes Thema. Bei der Wahl der Unterkunft stehen Zuverlässigkeit und Komfort im Vordergrund. 43 % der Befragten geben an, dass es ihnen wichtig ist, bei Marken zu bleiben, die sie kennen. Dies spiegelt den Wunsch nach gleichbleibender Qualität und Service wider. Auch Treueprogramme sind ein Buchungsfaktor: 48 % der Generation Z und 49 % der Millennials geben an, einer bevorzugten Reisemarke treu zu sein.

Zwischen Soulcation und Hushpitality: 2026 checkt man nicht nur ins Hotel, sondern auch bei sich selbst ein. © Zoran Jesic, iStock / Getty Images Plus via Getty Images Plus

9. Unterkunft im Vordergrund

Vom Übernachtungsort zum Reiseziel: Laut dem „Reisetrends 2026”-Report von Skyscanner rückt die Rolle der Unterkunft 2026 in den Vordergrund. Hotelbuchungen mit dem Filter „Einzigartige Unterkünfte” verzeichneten weltweit einen Anstieg von 60 %. 35 % der Befragten haben ihr Urlaubsziel schon einmal aufgrund der Unterkunft ausgewählt. Das deckt sich mit den Erkenntnissen der GetAway Group: Reisende achten vermehrt auf Produkte mit Charakter, passend zu ihrer Persönlichkeit. Klar definierte Unique Selling Points gewinnen an Bedeutung, zum Beispiel individuelle Zimmerkategorien wie „Edelweiß-Suite“ oder „Romantik Chalet“ statt „Standard Doppelzimmer“.

10. Streaming-Dienste

Erlebnis im Zimmer: 2026 steigt der Wunsch der Reisenden, das Hotelzimmer zum persönlichen „safe place“ zu machen, in dem mehr möglich ist als reines Schlafen. Vor allem die Möglichkeit, Serien und Filme zu streamen, werden zum Buchungsargument. 20 % der Befragten des Trendreports von Hilton geben an, im Hotel häufiger als je zuvor Streaming-Unterhaltung zu nutzen. Fast drei Viertel (72 %) schätzen die Unterhaltung im Zimmer auf Reisen. Alleine von August 2024 bis August 2025 hat Hilton deshalb die Anzahl der digital vernetzten Zimmer weltweit um 53 % erhöht.

11. Hushpitality

Pause statt Party: 2026 suchen viele Reisende eine Auszeit statt Abenteuern. Hinter dem Trendwort „Hushpitality“ steckt eine neue Art der „ruhigen Gastlichkeit“. Im Fokus stehen Reiseziele und Erlebnisse, die dabei helfen, dem Alltag zu entfliehen. Laut der Studie von Hilton ist die Hauptmotivation für Urlaubsreisen im Jahr 2026 „Erholung und neue Energie tanken“ (56 %). Zu den weiteren Wünschen zählen Zeit in der Natur (37 %), die Verbesserung der mentalen Gesundheit (36 %) und die Auszeit für sich selbst (20 %).

12. Soulcation

Urlaub für die Seele: Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt HomeToGo, Europas führende Ferienhausgruppe. In einer neuen Umfrage zu Reisetrends 2026 kam heraus, dass für 40,4% der Befragten Ruhe und Erholung für das psychische Wohlbefinden der wichtigste Faktor bei der Reiseziel-Auswahl ist. Es gehe nicht mehr darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in kurzer Zeit abzuhaken, sondern um das bewusste Ankommen und Entspannung und Entschleunigung vor Ort.

13. Wellbeing

Von Wellness zu Wohlbefinden: 2026 wird Wellness zunehmend als umfassendes Wohlbefinden verstanden. Ein neuer Trend-Report von „Six Senses“ zeigt: Ganzheitlichkeit ist für die Hospitality-Branche das Thema der Zukunft, Wohlbefinden wird zu einer bewussten Alltagsstrategie. Besonders Millennials und die Generation Z investieren überproportional viel in Wellness. Sinnstiftende Reisen und ein bewusster Fokus auf Selbstfürsorge gewinnen weltweit an Bedeutung. Laut Prognosen des „Global Wellness Institute“ könnte der globale Wellness-Tourismus bis 2028 ein Volumen von fast neun Milliarden US-Dollar erreichen.

14. Gezielter Luxus

Edler Auftakt oder Abschluss: Der Wunsch nach Ruhe und Erholung verbindet sich 2026 mit dem Wunsch nach Luxus. Laut „Ticket to Travel 2026“ von Marriott Bonvoy planen immer mehr Reisende einen luxuriösen Auftakt oder Abschluss ihrer Urlaubsreise. 46 % der Befragten haben bereits eine Reise durch einen luxuriösen Aufenthalt zu Beginn oder am Ende ihres Urlaubs veredelt, um schneller abzuschalten, für 38 % trägt ein exklusiver Abschluss dazu bei, erholt und mit neuer Energie zurückzukehren.

15. Business-Leisure-Mix

Vom Business in die Freizeit: Ein Trend, der 2026 an Bedeutung gewinnt, ist die Verlagerung von Geschäftsreisen hin zu Freizeitaufenthalten. Ein strategisch ausbalancierter Business-Leisure-Mix wird immer wichtiger, so die Erkenntnis der GetAway Group. Das bestätigt der Trendreport von Hilton. Immer mehr Geschäftsreisende legen Wert auf ihr persönliches Wohlbefinden und suchen vor oder nach ihren Verpflichtungen nach Momenten der Stille. 27 % wollen Zeit für sich, um neue Energie zu tanken, 29 % haben schon einmal Reiseziele mit Kollegen außerhalb offiziell geplanter Aktivitäten erkundet.

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