Seit 1970 trifft sich im Herbst die Branche im Messezentrum Salzburg. 2025 geht die Fachmesse „Alles für den Gast“ in ihr 55. Jahr. Mit über 700 Ausstellern und rund 35.000 Fachbesucherinnen und -besuchern ist sie heute die größte Branchenplattform im Alpen-Adria-Raum.

Doch Größe allein ist kein Erfolgsgarant. Entscheidend ist, dass die Messe weiter relevante Inhalte liefert – für Betriebe, die vor großen Herausforderungen stehen: Personalmangel, steigende Kosten, neue Gästewünsche.

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BrauBeviale 2026: Spannende Getränke, neue Gäste und smarter Ausschank
Jedes zwölfte in Europa konsumierte Bier ist inzwischen alkoholfrei. Seit 2020 ist der Absatz um mehr als 38 Prozent gestiegen. Allein 2025 legte das Segment um 5,9 Prozent zu. Für die Gastronomie eröffnet die Beliebtheit alkoholfreier Getränke die Möglichkeit, das Sortiment zu erweitern und neue Konsumanlässe zu schaffen. Welche Produkte dafür infrage kommen und welche Technik den Ausschank erleichtert, zeigt die BrauBeviale vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg.

Mehr als Produktschau

Die „Gast“ hat sich über die Jahre verändert: von der klassischen Verkaufsmesse hin zu einem Netzwerkplatz für Austausch, Weiterbildung und Strategie. Über 100 Programmpunkte mit Expertinnen und Praktikern aus der Branche bieten auch 2025 wieder Impulse – von Digitalisierung bis nachhaltiger Betriebsführung.

Neu ist das Format Next Gastro. Es richtet sich gezielt an Start-ups, Jungunternehmerinnen und Quereinsteiger. Die Idee: Raum für neue Denkansätze schaffen – jenseits etablierter Strukturen. Die Messeleitung betont: Es gehe nicht nur um Trends, sondern um Lösungen für den Alltag in Küche, Service und Hotel.

Was die Messe von vielen anderen unterscheidet: Sie versteht sich nicht nur als Marktplatz, sondern als Ort, an dem sich die Gastronomie selbst spiegelt – mit all ihren Widersprüchen, Stärken und Veränderungen. In Zeiten, in denen viele Betriebe nach Orientierung suchen, ist dieser Austausch wichtiger denn je. 2025 wird nicht nostalgisch gefeiert, sondern nach vorn gedacht. Die Frage lautet: Wie bleibt die Branche attraktiv – für Gäste und Mitarbeiterinnen gleichermaßen?