Hinter dem neuen Angebot we-are.travel Invest stehen die drei Tourismusexperten Andreas Schabel, Gerhard Sperrer und Gregor Hoch. Schabel und Sperrer sind laut eigenen Angaben seit 2004 in der Entwicklung von Vertriebskonzepten für die Hotellerie tätig, mit Schwerpunkt auf der Vermarktung von Hotelgutscheinen. Ihr Ziel sei es gewesen, neue Erlösquellen für Betriebe zu erschließen und die Kundenbindung zu stärken, teilen die beiden mit.

Gregor Hoch ergänzt das Team. Er war als Hotelier des familiengeführten Hotel Sonnenburg in Oberlech tätig und Präsident der Österreichischen Hotelier Vereinigung. Seit 2021 arbeitet Hoch als Berater und unterstützt Hotels bei Controlling-, Optimierungs- und Finanzierungsfragen, wie er mitteilt.

Zwischen Rendite und Reise

Die Investition erfolgt über eine nachrangige Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Das eingesammelte Kapital fließt den Angaben zufolge in geprüfte Projekte der gehobenen Hotellerie – etwa Modernisierungen, Wellness-Erweiterungen oder nachhaltige Energievorhaben. Im Gegenzug stellen die beteiligten Hotels Zimmerkontingente bereit, die über die Plattform we-are.travel als Urlaubsgutscheine vermarktet werden. Anleger*innen können zwischen zwei Varianten wählen: einem Sachzinssatz von sieben Prozent pro Jahr in Form von Hotelgutscheinen oder einer Geldverzinsung von fünf Prozent jährlich.

„Wir sind überzeugt, dass gezielte Investitionen in Qualität, Nachhaltigkeit und innovative Konzepte entscheidend dazu beitragen können, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Regionen langfristig zu sichern“, sagen Andreas Schabel und Gerhard Sperrer. Gleichzeitig solle das Modell neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus setzen und sowohl Investoren als auch Betrieben langfristigen Nutzen bieten.

Auswahlkriterien für Hotelprojekte

„In den Investmentpool von we-are.travel werden ausschließlich Drei-, Vier- und Fünfsternehotels aufgenommen, die zuvor einen mehrstufigen Auswahlprozess der Reiseplattform durchlaufen haben“, erklärt Gregor Hoch. Zu den Entscheidungskriterien zählten demnach ein attraktiver Standort, ein etabliertes Produkt, ein erfahrenes Managementteam, positive Bewertungen und ein klarer Zukunftsplan.