Mit rund 150.000 Besucher*innen pro Jahr zählt die Innsbruck Information zu den stark frequentierten touristischen Anlaufstellen in Tirol. Nach der Modernisierung des historischen Standorts am Burggraben präsentiert sich die Einrichtung nun mit erweiterten Räumlichkeiten und digitalen Anwendungen.
Neben einem neu gestalteten Counterbereich und großflächigen LED-Screens wurde auch ein zusätzlicher Raum geschaffen. Die sogenannte „Stube“ ist täglich bis 22.00 Uhr zugänglich und kann laut Angaben des Betreibers unabhängig von den regulären Öffnungszeiten betreten werden.
Digitale Services im erweiterten Angebot
Ein zentrales Element der Neugestaltung ist ein KI-basierter Avatar, der historische Bezüge aufgreift. Die digitale Figur „Max“, angelehnt an Kaiser Maximilian, liefert Gästen Informationen zur Region und zu touristischen Angeboten bis in die Abendstunden.
„Die Region Innsbruck steht für Erlebnisqualität und alpin-urbane Vielfalt – unsere neuen Räumlichkeiten machen das nun auch am Burggraben sicht- und erlebbar“, sagt Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus in Innsbruck. „Unser Anspruch ist Service auf Top-Niveau durch die Kombination echter Gastfreundschaft und digitalem Erlebnis.“
Persönlicher Kontakt bleibt zentral
Trotz digitaler Erweiterungen bleibt die persönliche Beratung ein wesentlicher Bestandteil des Angebots. Diese werde durch technologische Lösungen ergänzt, nicht ersetzt, wie das Unternehmen betont.
„In einer zunehmend digitalen Welt verändern sich auch die Erwartungen an eine Tourismusinformation“, sagt Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus in Innsbruck. „Gleichzeitig schätzen jedes Jahr rund 150.000 Gäste den persönlichen Kontakt vor Ort.“
Mit der Neugestaltung soll auch die gesamte Region stärker sichtbar gemacht werden. Die Tourismusorganisation verweist darauf, dass die Kombination aus urbanem Raum und alpiner Umgebung ein zentrales Merkmal der Destination sei.