Im Rahmen der 99. ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juni 2026 in Kitzbühel hat die Bergbahn Kitzbühel ihr Geschäftsjahr 2024/25 präsentiert. Das Unternehmen verzeichnete laut eigenen Angaben steigende Gästezahlen im Winter- und Sommerbetrieb sowie eine positive wirtschaftliche Entwicklung.

Demnach wurden im Winter rund 1,42 Millionen Erstzutritte registriert. Im Sommer zählte das Unternehmen mehr als 300.000 Gäste. Gleichzeitig überschritten die Umsatzerlöse erstmals die Marke von 70 Millionen Euro und lagen bei mehr als 72 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

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Ausbau von Infrastruktur und Sommerangebot

Im Berichtsjahr setzte das Unternehmen mehrere Investitionsprojekte um. Fertiggestellt wurde ein Personalhaus bei der Hahnenkammbahn mit 60 Wohneinheiten. Darüber hinaus investierte Kitzski nach eigenen Angaben in die Optimierung der Beschneiungsanlagen und startete die Arbeiten am Speicherteich Sonnenrast. Zudem laufen die Vorbereitungen für den Neubau einer Parkgarage bei der Fleckalmbahn. Auch das Sommerangebot wurde erweitert. Mit dem Kirchberg Trail entstand ein rund zehn Kilometer langer Flow Trail, der laut Unternehmen das Angebot für Einheimische und Gäste ergänzen soll.

Mitarbeitende und Nachhaltigkeit im Fokus

Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 347 Mitarbeitende, darunter 21 Lehrlinge. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie in moderne Arbeitsplätze sollen die Position als Arbeitgeber stärken. „Die Lehrlinge von heute sichern die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel in Kitzbühel. Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden weitere Maßnahmen gesetzt. Das Unternehmen beteiligt sich nach eigenen Angaben als einziges österreichisches Skigebiet an der Global Sustainability Ski Alliance und bereitet derzeit eine Zertifizierung nach dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) vor.