Wirtschaft: Der Aufschwung könnte im Herbst kommen, meinen Wifo und IHS.

Das BIP könnte heuer um 5 Prozent sinken. Dann, wenn die Maßnahmen länger als April dauern. Die Wirtschaftsforschungsinstitute IHS und Wifo kommen zu neuen Konjunkturschätzungen aufgrund der Coronakrise. Vieles  basiert aber auf hoher Unsicherheit. „Das genaue Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden durch das Coronavirus lässt sich gegenwärtig nur sehr schwer beziffern“, schreiben die IHS-Ökonomen in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Prognose. „Zudem gibt es aus der jüngeren Vergangenheit kaum Anhaltspunkte für den Verlauf einer derartigen Krise“, so die Wifo-Ökonomen.

Tourismus, Gastronomie: besondere Herausforderung

Besonders hart getroffen von der Coronakrise sind die Branchen Tourismus, Gastronomie, Handel, Verkehr, Unterhaltung und Freizeit und persönliche Dienstleistungen. Die Wifo-Ökonomen rechnen in ihrem Szenario mit „einem fast vollständigen Ausfall der Nächtigungen zwischen Mitte März und Mitte Juni 2020“. Danach könnte es eine rasche Erholung geben. „Der Inlandstourismus dürfte sich dabei rascher erholen als die Nachfrage aus dem Ausland, da etwa Destinationen in Norditalien durch heimische Ziele substituiert werden“, so die aktuelle Einschätzung.

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Sollte eine Normalisierung bis zum Sommer eintreten, dann rechnen die Ökonomen mit einer positiven Wirtschaftsentwicklung im Herbst und im nächsten Jahr.

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