Saisonale Schwankungen, hohe Mieten, eine starke Fluktuation im Personalbereich und nicht abschätzbare Wetterkapriolen sind laut CRIF nur einige Aspekte, mit denen Betriebe zu kämpfen hätten. Aber auch die Kosten spielen eine Rolle. Vor allem bei Beherbergungen müssten Gründer tief in die Tasche greifen, um die gewohnten Standards zu erreichen, heißt es von CRIF zur APA. Bekanntlich sind auch die laufenden Investitionen in Hotels beträchtlich. 
Sehr positiv an der Studie ist, dass neben den Gründungen auch die Insolvenzen in der Hotellerie und 
Gastronomie gesunken sind. Der Rückgang von 2016 auf 2017 beträgt immerhin sechs Prozent. Die meisten Firmenpleiten gab es in Wien und Niederösterreich, weist der CRIF-Branchenreport aus.

Tirol führend 

Der begehrteste Standort der Hoteliers und Gastronomen ist wenig überraschend das Bundesland Tirol. Wie die Wirtschaftsauskunftei CRIF erhob, sind dort 18 Prozent der gesamten Firmensitze in der Beherbergungs- und Gastronomiebranche zu finden. Den zweiten Platz belegt Wien mit 16 Prozent, gefolgt von der Steiermark, die 14 Prozent der Betriebe beheimatet.  

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