Wegen des von der italienischen Regierung bis 5. März verlängerten Skiurlaub-Verbots ist Italiens Wintertourismus mit fehlenden Einnahmen in der Größenordnung von 9,7 Mrd. Euro konfrontiert. 12,4 Millionen Wintertouristen fallen in dieser Saison weg, schätzt das Institut Demoskopika in einer Studie. Besonders betroffen sind die norditalienischen Regionen Trentino Südtirol, Aostatal, Piemont, Lombardei und Venetien.

6.170 Kilometer Skipisten und 1.800 Skianlagen, die 14.000 Personen beschäftigen, zählt der italienische Wintertourismus. Bis vor dem Lockdown im März 2020 hatte jeder Italiener, der sich eine Woche Winterurlaub gönnte, durchschnittlich 785 Euro ausgegeben. Laut dem Institut seien die Jobs von 9.000 Saisonarbeitern und 5.000 Vollbeschäftigten gefährdet. Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus.

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Trentino Südtirol ist mit dem Verlust von 4,1 Millionen Touristen die vom Verbot am stärksten betroffene italienische Region. Die autonome Region muss mit fehlenden Einnahmen in der Größenordnung von 3,2 Milliarden Euro zurechtkommen, geht aus der Studie hervor.