In welcher Form, das untersuchte die Online-Marketing-Agentur „eMAGNETIX“ aus Bad Leonfelden. Hauptstudien-Autor Stefan Mitmansgruber (er ist Prokurist bei eMAGNETIX): „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Recherche der Gäste auf mehr Plattformen verteilt.“ Die digitale Reiseplanung ist demnach auf mehrere Kontaktpunkte aufgeteilt, als früher. Neben Suchmaschinen erfolgt viel über „generative KI (Künstliche Intelligenz), über Social Media, Buchungsplattformen und über direkte Zugriffe.

Die untersuchten Suchbegriffe zum Thema „Urlaub in Österreich“ zeigten 2024 ein aggregiertes Google-Suchvolumen von rund 8,5 Mio. Suchen. 2025 waren es rund 7,1 Mio. (ein Rückgang um -16,5 %). Im ersten Halbjahr 2026 lag das analysierte Volumen in den sechs untersuchten Märkten Österreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz, Italien und USA nochmals um -38 % unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Deutschland prägt dabei die digitale Nachfrage mit 36 %. Österreich selbst kommt auf rund 22 %. Die Niederlande folgen mit rund 16 %, die USA mit etwa 10 % sowie die Schweiz und Italien mit jeweils rund 8 %. Der Rückgang bedeutet laut Stefan Mitmansgruber „nicht automatisch, dass die Nachfrage im selben Ausmaß gesunken oder vollständig zu ChatGPT abgewandert ist.“ Er ist aber ein Indiz dafür, dass sich die digitale Reiseplanung nunmehr auf mehr Kontaktpunkte verteilt.

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Die Folge davon ist klar: „Für Hotels und Regionen wird es entscheidend sein, in den richtigen Märkten mit einer klaren Positionierung sichtbar, verständlich und empfehlbar zu sein“, folgert Stefan Mitmansgruber. Denn es geht darum, „nicht nur gefunden, sondern von Suchmaschinen und KI-Systemen als passende Option verstanden und empfohlen zu werden.“ Für die Quellmarktanalyse von eMAGNETIX wurden rund 200 relevante Google-Suchbegriffe je Land untersucht. Ergänzend flossen öffentlich zugängliche Daten von Statistik Austria, eine Stichprobe von rund 50 österreichischen Hotels sowie Partnerdaten in die Auswertung ein.