Erhältlich ist der Jungwein ab Hof, online, im gut sortierten Handel sowie in der Gastronomie und bei Bällen und Festen. Die Bandbreite reicht von reinsortigen Weinen bis zu Cuvées. Unterschiedliche Rebsorten, Böden und mikroklimatische Bedingungen sowie die Arbeitsweise der Betriebe prägen dabei den jeweiligen Stil.

Klare Vorgaben für den Jungwein

Bei aller Vielfalt gelten für den Steirischen Junker gemeinsame Anforderungen: Er darf höchstens drei Gramm Restzucker pro Liter und zwölf Volumenprozent Alkohol aufweisen. Neben der Qualitätsweinprüfung muss er auch eine Beurteilung durch eine sechsköpfige Kostkommission bestehen, die seinen Junker-typischen Charakter bestätigt. Dieser soll jugendlich-frisch, leicht und fruchtbetont ausfallen.

Werbung
BrauBeviale 2026: Drei Tage, acht Hallen und konkrete Lösungen
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen europäische Getränkehersteller vor einer ganzen Reihe an konkreten Aufgaben und Investitionsentscheidungen. Auf der BrauBeviale in Nürnberg zeigen die Aussteller vom 10. – 12. November 2026 die Lösungen dafür. Beispiele reichen von neuen Fermentationsprozessen und alkoholfreien Produkten über Wasseraufbereitung und Reinigungstechnik bis zu leichteren Mehrwegverpackungen. 

Für den Einsatz in der Gastronomie empfiehlt Wein Steiermark den Junker als Aperitif und als Begleiter zur saisonalen, regionalen Küche. Als Beispiele nennt die Organisation „Steirische Tapas“ mit Kürbiskernaufstrich oder steirischem Schinken mit Kren sowie traditionelle Gerichte wie Backhendl.

Junker 2026
© fotokuchl

Grazer Präsentation mit verlängertem Programm

Die große Junkerpräsentation findet am Mittwoch, 4. November 2026, von 17 bis 21 Uhr in der Grazer Stadthalle statt. Mehr als 90 Junker-Winzerinnen und -Winzer stellen dort ihre Weine vor. Neu ist heuer der anschließende „Junker-Ausklang“ im Foyer: Nach der Verkostung wird das Programm mit Junker, Junker-Spritzer und Musik bis Mitternacht fortgesetzt.

Weitere Veranstaltungen während der Saison sind die Juhunkertage am Schilcherberg, die Junkerwanderung in St. Stefan ob Stainz und das Junkerfest im Schloss Stainz. Als Junker-Botschafter begleiten Lisa Narat-Zitz, Julia Perner und Daniel Loder-Taucher den Jahrgang 2026. Bei Veranstaltungen und auf Social Media geben sie Einblicke in die Arbeit der Betriebe – von der Lese bis zum fertigen Wein.

Frühe Lese, Erntemenge auf Normalniveau

Nach Angaben von Wein Steiermark hat die Weinlese in der Steiermark 2026 so früh begonnen wie noch nie. Bereits Ende August wurden die ersten Trauben für die Sektproduktion geerntet, Anfang September startete die Hauptlese. Mediterrane Bedingungen hätten die Reifeentwicklung begünstigt; in der entscheidenden Phase stellte sich der Wechsel zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten ein. Die Organisation berichtet von gesunden Trauben und einer Erntemenge auf dem Niveau einer Normalernte. Daraus erwartet sie frische, aromatische Weine mit klarer Frucht.

www.steirischerjunker.at