Kaum ein Thema sorgt in der Gastronomie (vor allem im Sommer) so zuverlässig für Diskussionen wie das Leitungswasser. Viele Gäste (und die AK) finden: Was aus der Leitung kommt, sollte kostenlos sein. Aus Sicht des Betriebs geht sich diese Rechnung allerdings nicht aus.
Denn bezahlt wird nicht nur das Wasser selbst. Das Glas muss bereitgestellt, befüllt, serviert, abgeräumt und gespült werden. Dazu kommen Personalzeit und Glasverschleiß. Jeder einzelne Betrag ist überschaubar. Aber: In Summe und hochgerechnet aufs ganze Jahr kann daraus ein durchaus relevanter Betrag werden. Genau hier setzt der ÖGZ-Leitungswasser-Rechner an. Er soll nicht vorgeben, was ein Wirt fürs Leitungswasser verlangen soll. Er zeigt, welche direkten Kosten bei der Ausgabe entstehen und was unterschiedliche Verkaufspreise übers Jahr bedeuten.
Probieren Sie es selbst aus: Ändern Sie die Werte auf Ihren Betrieb und sehen Sie, was „gratis“ tatsächlich kostet.

Gratis ist nicht gratis.
Was kostet Leitungswasser Ihren Betrieb wirklich? Der Rechner zeigt, was die Gratisabgabe oder ein bestimmter Verkaufspreis über das Jahr bedeutet.
Ihre Werte
Was bedeutet das für Ihren Betrieb?
Wo entstehen die Kosten?
So rechnen wir
Direkte Kosten = zusätzlicher Personalaufwand + Spülkosten + Glasverschleiß + Wasser. Der Verkaufspreis wird als Bruttopreis verstanden und für die Ergebnisrechnung mit 10 % Umsatzsteuer auf Leitungswasser auf netto umgerechnet.
Nicht berücksichtigt sind allgemeine Gemeinkosten wie Miete/Pacht, Verwaltung, Finanzierung und sonstige Betriebskosten sowie mögliche entgangene Umsätze durch nicht bestellte andere Getränke.
Vereinfachte Direktkostenrechnung. Allgemeine Gemeinkosten wie Miete/Pacht, Verwaltung, Finanzierung und sonstige Betriebskosten sind nicht enthalten. Die Ergebnisse sind Näherungswerte und ersetzen keine individuelle betriebswirtschaftliche Kalkulation.
