Der Name dieses Hotels fiel am ÖHV-Kongress immer wieder. Viel zeitgeistiger geht es momentan nicht. Im Frühjahr ist es so weit: Das Max Brown 7th District wird im Wiener Szeneviertel Neubau eröffnen (im Gebäude des ehemaligen Falkensteiner Hotels in der Schottenfeldgasse, d. h. nicht ganz „im Herzen des Kreativviertels“ Neubaus) – mit dem Anspruch, den Bourgeois-Bohemiens („Bobos“) dieser Welt ein „zweites Zuhause“ zu bieten. Damit setzt die 2014 von der Hotelentwicklungs- und Managementgesellschaft Europe Hotels Private Collection (EHPC) in Amsterdam gegründete Kette ihre Erfolgsgeschichte mit urbanen Designhotels im Stil von 25hours fort. Neben zwei Hotels in Amsterdam gibt es schon eines in Düsseldorf und eines in Berlin. „Unser Plan ist es, durch spielerisches Design und durchdachten Service eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Max Brown achtet auf Details wie gemütlichste Betten und hervorragendes Essen“, sagt Liran Wizman, Gründer und Inhaber von Max Brown Hotels. 

Gemütlich, aber nicht spießig

Das Wiener Hotel verfügt über 140 Zimmer und Suiten, multifunktio-nale öffentliche Bereiche und ein Restaurant, das von einem international renommierten Koch geleitet wird. Gimmicks und Assets, die die Zielgruppe ansprechen, sind ein kleiner tragbarer Plattenspieler auf jedem Zimmer (wie beim 25hours in Berlin, der aber wie dort eher Dekorationszwecken dient), Möbel im 1960er-Scandinavian-Retro-Design, Stechpalme, Kakteen, Modellautos, Vintage-Glühbirnen und satte Farben. Ein bisserl schauen die Zimmer tatsächlich aus wie das Apartment daheim (aussehen könnte, wenn man kein Messie wäre …). Preislich bewegen wir uns ab 80 Euro, ab 17 Quadratmeter Zimmergröße.tav

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maxbrownhotels.com