Über die HRC IBK Betriebs GmbH, Betreiberin des Hard Rock Café in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße, wurde am 6. Oktober 2026 ein Konkursverfahren eröffnet. Das Landesgericht Innsbruck setzte die Frist zur Anmeldung von Forderungen mit 16. November fest. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Herbert Matzunski bestellt.

Es ist bereits die zweite Insolvenz binnen kurzer Zeit. Im April 2025 war über die Gesellschaft ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet worden. Damals waren nach Angaben der Gläubigerschützer rund 2,1 Millionen Euro an Verbindlichkeiten und 39 Beschäftigte betroffen; die ÖGZ hatte darüber berichtet.

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Die erhoffte Stabilisierung ist offenbar ausgeblieben. Nach den Unterlagen, die dem Alpenländischen Kreditorenverband vorlagen, beschäftigte die Gesellschaft zuletzt 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 34 Gläubiger seien mit Forderungen von insgesamt rund 600.000 Euro betroffen. Die Gehälter für September seien zu diesem Zeitpunkt noch nicht bezahlt gewesen.

Schwaches Sommergeschäft

Besonders schwach entwickelte sich laut Antragstellerin das Sommergeschäft: Die Erlöse von Juli bis September 2026 lagen demnach rund 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Als Gründe werden die lange Hitzeperiode sowie ein infolge der Teuerung zurückhaltenderes Konsumverhalten genannt. Diese Ursachen beruhen auf Angaben der Schuldnerin. Eine neuerliche Sanierung ist laut AKV derzeit nicht vorgesehen. Stattdessen soll ein Käufer beziehungsweise neuer Betreiber für den Standort gefunden werden. Für entsprechende Verkaufsverhandlungen war zunächst eine vorübergehende Fortführung vorgesehen.