Die Wiener EPH Group setzt ihre Expansion im österreichischen Tourismus fort. Über ihre Tochtergesellschaft EPH BGL hat das Unternehmen Kaufverträge für eine rund 2,6 Hektar große Liegenschaft im Mittelburgenland unterzeichnet. Dort soll ein 5-Sterne-Resort mit rund 300 Betten entstehen.

Das Konzept richtet sich laut Unternehmen insbesondere an Gäste aus dem gehobenen Leisure- und Luxury-Segment. Inhaltlich soll sich das Resort an den touristischen Schwerpunkten der Region orientieren und Wein, Kulinarik, Wellness und Golf miteinander verbinden. Die Weinlandschaft des Mittelburgenlandes soll dabei auch die Architektur und Gestaltung des Projekts prägen.

Werbung
Independent Hotel Show Munich: Wo die Zukunft der Hotellerie Gestalt annimmt
Am 16. und 17. September 2026 wird das MOC München zum Treffpunkt für die unabhängige Hotellerie im DACH-Raum.

Resort mit Lodges und Rooftop-Restaurant

Nach aktuellem Planungsstand sind ein großzügiger Wellnessbereich sowie Private Lodges mit jeweils eigenem Pool und privatem Wellnessbereich vorgesehen. Ergänzt werden sollen diese durch ein Rooftop-Restaurant mit Panoramablick, einen Heurigen in den Weinbergen sowie eine eigene Wein- und Genusswelt.

Projektrenderings
© EPH Group AG

Die Nähe zu einer Therme und einem Golfplatz soll zusätzliche Freizeit- und Erholungsangebote für die Gäste schaffen. Für den künftigen Hotelbetrieb plant die EPH Group nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit einem internationalen Hotelbetreiber. Welches Unternehmen den Betrieb übernehmen soll, wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Fokus auf Ganzjahrestourismus

Das Resort ist als Ganzjahresbetrieb geplant. Mit der Kombination aus Wein, Kulinarik, Wellness und Golf will die EPH Group die saisonale Abhängigkeit des touristischen Angebots reduzieren und zusätzliche internationale Gäste für die Region gewinnen. Nach Angaben des Unternehmens soll das Projekt zudem regionale Wertschöpfung schaffen. Neben Arbeitsplätzen im Resort sollen Gastronomie- und Weinbaubetriebe, Produzenten, Handwerksunternehmen, Dienstleister und weitere touristische Anbieter aus der Umgebung eingebunden werden.