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Hotel-Deal

Grand Hotel Wien: Der Verkauf ist durch, der Streit beginnt

21.01.2026

Das Wiener Luxushotel hat einen neuen Eigentümer, doch hinter den Kulissen braut sich bereits der nächste Konflikt zusammen, der weit über einen Immobilien-Deal hinausgehen könnte.

Das Grand Hotel Wien am Kärntner Ring hat schon viel gesehen: Kaiserbesuche, Weltkriege, den Wiederaufbau. Seit 1870 thront das Haus an einer der prestigeträchtigsten Adressen der Stadt. Nun schreibt es ein neues Kapitel; eines, das vor Gericht begonnen hat und dort womöglich noch lange nicht enden wird.

Mit einem Beschluss des Oberlandesgerichts Wien vom 15. Jänner ist der Verkauf des Traditionshotels endgültig besiegelt. Die erstinstanzliche Genehmigung des Handelsgerichts wurde bestätigt, der Eigentümerwechsel ist damit rechtskräftig vollzogen. Eine „nachhaltige Lösung“, wie beteiligte Anwälte betonen, die Arbeitsplätze sichere und Gläubiger befriedige. Aus Sicht der Masseverwalter und Gläubiger war genau dieses Tempo notwendig, um weiteren Wertverlust in einem laufenden Insolvenzverfahren zu verhindern; Zeit ist in solchen Konstellationen ein Risiko.

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Doch Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, der das Hotel über Jahre hinweg besaß, will das nicht hinnehmen. Er spricht von einem Verkauf, der weder zweckmäßig noch wirtschaftlich angemessen gewesen sei. Sein Vorwurf: Das Gutachten habe nur Backsteine gezählt, nicht den lebenden Betrieb bewertet. Ein Hotel sei schließlich mehr als seine Mauern.

Ein Patient, der operiert wurde, obwohl er noch fit war?

Al Jabers Argumentation folgt einer bitteren Logik: Der Hotelbetrieb selbst sei 2025 gesund gewesen: gute Auslastung, stabiler Cashflow. Die Probleme lagen auf Holding-Ebene, nicht im Tagesgeschäft. Warum also ein Notverkauf für ein Haus, das noch auf eigenen Beinen stand?

Er kritisiert die Geschwindigkeit des Verfahrens, die mangelnde Transparenz, die Umstände. In Medieninterviews war von einem Finanzierungspaket in der Größenordnung von 220 Millionen Euro die Rede, das Refinanzierung und Renovierung hätte sichern sollen. Ob diese Gespräche je eine echte Chance hatten oder zu spät kamen, bleibt im Dunkeln.

Ebenso unklar ist, wer nun tatsächlich die Schlüssel in der Hand hält. Medienberichte nannten einen OPEC-Fonds als Käufer, zeitweise wurde dies dementiert. Ein neuer Eigentümer ohne klares Gesicht: für ein Haus dieser Kategorie mehr als eine Randnotiz. Gemunkelt wird, dass die spanische Hotelgruppe Hotusa die neue Eigentümerin ist, Bestätigung gibt es dafür aber noch keine offizielle. Für die Branche jedenfalls ist diese Unschärfe entscheidend: Sie bestimmt Investitionshorizont, Positionierung und letztlich auch, ob aus einem Fünf-Sterne-Haus ein Luxusprodukt mit Zukunft oder ein effizient gemanagtes Upper-Upscale-Hotel wird. Der kolportierte Kaufpreis liegt bei rund 90 Millionen Euro.

Der Weg nach Straßburg?

Al Jaber hat angekündigt, alle Rechtsmittel auszuschöpfen, notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es gehe ihm um „klare Maßstäbe der Verantwortlichkeit“, sagt er. Ob das juristische Donquichotterie ist oder ein Kampf mit Substanz, werden die kommenden Monate zeigen.

Der Betrieb läuft jedenfalls weiter, die Gäste kommen, die Lichter im Foyer brennen. Doch über dem Grand Hotel liegt ein Schatten. Die Fragen, die jetzt zählen, sind andere als jene vor Gericht: Wer investiert in die Zukunft dieses Hauses? Das Grand Hotel Wien hat 155 Jahre überstanden. Es wird auch das hier überstehen. Die Frage ist nur: als was?

Quellen:
– OLG-Entscheidung und rechtliche Auseinandersetzung um den Grand Hotel-Verkauf, ORF.at & OTS 15. Jänner 2026.
– Kritik von Mohamed Bin Issa Al Jaber an Verkaufsprozess, ORF.at 20.–21. Jänner 2026.
– Historie und Insolvenzdaten, Wikipedia über Grand Hotel Wien & Erste Wiener Hotel AG.

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