Der neue Look bewegt sich laut Hotelangaben zwischen Realität und Illusion und spielt mit Wien als Kulturstadt. Am Apero-Tresen können Gäste tagsüber arbeiten, während ein Kino mit zwölf Sitzplätzen zu regelmäßigen Film-Screenings mit Klassikern wie Harry Potter einlädt. Die Rezeption wurde neu ausgerichtet: Sie blickt nun zum Eingang und damit den ankommenden Gästen entgegen. Auch der 25hours-things-Shop erhielt ein luftiges Redesign und wirkt großzügiger.

Bunte Farben und künstlerische Akzente

Das 2013 eröffnete Hotel spielt mit den Träumen und Sensationen der Zirkuswelt. Mit dem Umbau der Lobby wurde der Zirkus nach Darstellung des Hauses erwachsen. Bunte Farben ergänzen das klassische Zirkus-Rot der Teppiche in den Zimmerfluren, der Samtvorhänge und der Stoffbezüge vieler Sitzgelegenheiten. Für das zentrale, bunte Säulenelement im Eingangsbereich mit dem Titel „4 Akte in Wolle“ zeichnet der in Wien lebende Künstler David Meran verantwortlich. Die darauf stehenden Texte – „1. Du bist (Pause) hier“, „2. Nichts fehlt (Pause) jetzt“, „3. Alles ruht (Pause) in dir“ und „4. Bleib noch (Pause) etwas“ – sollen zum Hinsetzen und Ankommen inspirieren. Je nach Blickwinkel rücken die verschiedenen Regieanweisungen in Erscheinung, eine Anspielung auf Wien als Theaterstadt. Die Teppichflächen bestehen aus einhundert Prozent neuseeländischer Wolle.

Hotellobby
25hours Hotel Wien © Stephan Lemke

Kino und Kunst in den Aufzügen

In der Lobby befindet sich ein kleines Kino, das zu jeder Tageszeit wechselnde Filme zeigt. „Die Idee war, Ereignisse zu schaffen, die Aufsehen erregen – ein Spektakel für alle, mit Attraktionen, die sich zwischen Realität und Illusion bewegen. Gleichzeitig konnten durch neue Zonierungen Abläufe und Kommunikation verbessert werden“, sagt Erich Bernard von BWM Designers & Architects.

Der in New York aufgewachsene Künstler Spencer Chalk-Levy gestaltete die Aufzüge des Hotels. Er ist bekannt für seine großformatigen, narrativen Bildwelten, die wie ein „barockes Graffiti“ wirken. Seine Wandkunst in der Lobby und in den Aufzügen unterstützt laut Hotel das erzählerische Konzept sowie die immersive Atmosphäre. Mit seiner Trompe-l’oeil-Kunst – der Technik, eine dreidimensionale Wirkung auf flachen Oberflächen zu erzeugen – schafft er optische Täuschungen. Das zeigt sich etwa in den orangenen und pinken Fahrstühlen mit einer aufgemalten Wandverzierung.

Künstlerisch gestalteter Hotelaufzug
25hours Hotel Wien © Jenni Koller

Ausblick auf Suite-Renovierung ab 2027

„Unsere neue Lobby ist für uns weit mehr als nur ein Raum – sie ist ein lebendiges Statement voller Kreativität und Lebensfreude. Ich bin unglaublich stolz auf all die Künstler und Designer, die mit so viel Leidenschaft und Fantasie hier etwas ganz Besonderes geschaffen haben“, sagt General Managerin Patricia Rzehatschek. Sie ergänzt: „Für uns ist dies der perfekte Start in die Zukunft, in der Kunst, Kultur und Kulinarik im Mittelpunkt stehen werden. Und wir blicken voller Vorfreude nach vorne: 2027 beginnen wir mit der Renovierung unserer Suiten und schlagen damit ein neues, aufregendes Kapitel auf. Wir laden