Das Münchner Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2025 um rund acht Prozent, das EBITDA lag bei 279 Millionen Euro, eine Marge von 26 Prozent, die sich sehen lassen kann. 104 Hotels, rund 29.300 Zimmer in 13 Ländern: Die Expansion läuft. Und doch: Fünf neue Hotels in einem Jahr ist kein aggressives Wachstum, sondern ein behutsames Vortasten in neue Märkte. „Selektiv“ heißt das intern, was im Klartext bedeutet, dass Motel One nicht bereit ist, auf Biegen und Brechen zu skalieren.
Während internationale Kettenhotellerie und neue Lifestyle-Marken den Budget-Design-Markt zunehmend besetzen, bleibt Motel One einem Konzept treu, das seit über zwei Jahrzehnten funktioniert. Die Tochterlinie The Cloud One Hotels, 2022 gestartet und inzwischen mit sieben Häusern vertreten, soll das Segment nach oben öffnen. Ob New York und Co. die erhoffte Strahlkraft entfalten, bleibt abzuwarten.