Neuer Delegierter für Relais & Châteaux
Mit Florian Moosbrugger tritt ein profilierter Hotelier an die Spitze der deutsch-österreichischen Relais & Châteaux Delegation.
Zum Jahresbeginn 2026 hat Florian Moosbrugger das Amt des Delegierten der deutsch-österreichischen Delegation von Relais & Châteaux übernommen. Der 56-jährige Hotelier und Eigentümer des traditionsreichen Hotels Post Lech folgt auf Natalie Fischer-Nagel und wurde von den Mitgliedern der Delegation in das Amt gewählt. Bereits von 1997 bis 2013 war Moosbrugger Delegierter der österreichischen Mitgliedsbetriebe und ist damit mit den Strukturen und Werten der Vereinigung bestens vertraut.
„Die Wahl zum Delegierten für Deutschland und Österreich ist für mich ein schönes Zeichen des Vertrauens und zugleich eine Aufgabe, die ich mit großer Motivation und Verantwortung annehme“, betont Moosbrugger. Sein erklärtes Ziel ist es, „die Vielfalt und Exzellenz der Hotels und Restaurants im deutschsprachigen Raum auf internationaler Ebene noch stärker sichtbar zu machen“.
Strategische Ausrichtung
Die Delegation umfasst aktuell 24 Mitgliedsbetriebe, die Teil des globalen Relais & Châteaux Netzwerks mit rund 580 Häusern sind. Als Delegierter nimmt Moosbrugger einen Sitz im internationalen Board of Delegates ein, dem Verwaltungsrat der Vereinigung. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vize-Delegierten Hannes Bareiss (Hotel Bareiss, Schwarzwald) sowie Holger Bodendorf (Landhaus Stricker, Sylt) als Chef Representative und Mitglied des World Culinary Council bildet er das Führungsteam der Delegation. Unterstützt wird das Team von Ilona Oliveira Leite, Director Member Services für die DACH-Region und Liechtenstein.
Moosbrugger sieht seine Aufgabe vor allem in der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der Delegation: „Relais & Châteaux hat sich seit vielen Jahren international sehr dynamisch weiterentwickelt und überzeugt Gäste wie auch Hoteliers weltweit mit der klaren Philosophie eines qualitätsorientierten, wertebasierten Gastgebertums.“ Für seine Amtszeit plant er, den emotionalen und wirtschaftlichen Mehrwert für bestehende Mitglieder zu stärken und gleichzeitig gezielt neue Häuser anzusprechen, die den hohen Ansprüchen der Vereinigung gerecht werden.
Delegationskultur als Erfolgsfaktor
Mit der neuen Führung soll auch die interne Zusammenarbeit innerhalb der Delegation weiterentwickelt werden. Moosbrugger legt Wert auf ein konstruktives, partizipatives Miteinander: „Als Führungsteam stehen wir gemeinsam für eine Delegationskultur, die von Offenheit, Klarheit, aktiver Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung geprägt ist.“ Dabei spielt auch die Vertretung der Delegation auf internationaler Ebene eine zentrale Rolle. Die Stimme der deutsch-österreichischen Häuser solle künftig noch stärker in die strategische Entwicklung von Relais & Châteaux eingebracht werden.




