Die Bundeshauptstadt Wien verbuchte im April 2026 rund 1,725.000 Gästenächtigungen. Das entspricht einem Minus von vier Prozent im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 5,584.000 Übernachtungen gezählt, was einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 entspricht.
Österreich führt die Liste der wichtigsten Herkunftsmärkte an. Mit 1,069.000 Übernächtigungen (+6%) im Zeitraum Jänner bis April liegt das Inland vor Deutschland mit 1,023.000 (+10%) und Italien mit 355.000 (+4%). Deutliche Zuwächse verzeichneten die USA mit 280.000 (+7%) sowie die Türkei mit 125.000 (+19%). Rückgänge gab es bei Gästen aus Großbritannien (206.000, -1%), Spanien (174.000, -2%) und Polen (122.000, -5%).
Umsatzplus trotz geringerer Auslastung
Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im März 2026 rund 95,587 Millionen Euro. Das ist ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum März 2025. Im ersten Quartal des Jahres erwirtschafteten die Betriebe einen Nächtigungsumsatz von rund 236,575 Millionen Euro, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Die durchschnittliche Zimmerauslastung lag im April bei rund 71 Prozent, nach etwa 77 Prozent im April 2025. Die Bettenauslastung sank von 59,2 auf 55 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis April) betrug die Zimmerauslastung rund 58 Prozent (2025: 59 Prozent), die Bettenauslastung 45,1 Prozent (2025: 45,4 Prozent).
Die Zahl der verfügbaren Hotelbetten in Wien stieg im April auf rund 84.500. Das sind um etwa 3.600 Betten mehr als im April 2025 angeboten wurden.