Ganz still wurde es in Frankfurt, als der erste Schluck ins Glas kam. 81,5 Jahre hatte es – mit einer Corona-bedingten Ehrenrunde – gedauert, bis der „Glenlivet“ aus dem Jahr 1940 eingeschenkt wurde. 

Vorgestellt vom unabhängigen Abfüller Gordon&Mac Phail sowie dessen Importeur Kirsch Whisky, befeuerte dieser Schluck Spekulatio­nen auf einen 100-jährigen Single Malt. „The race for 100“ nennen das reißerisch die Whisky-Fans, doch bei „Gordon & Mac Phail“ winkt man ab. 

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BrauBeviale 2026: Drei Tage, acht Hallen und konkrete Lösungen
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen europäische Getränkehersteller vor einer ganzen Reihe an konkreten Aufgaben und Investitionsentscheidungen. Auf der BrauBeviale in Nürnberg zeigen die Aussteller vom 10. – 12. November 2026 die Lösungen dafür. Beispiele reichen von neuen Fermentationsprozessen und alkoholfreien Produkten über Wasseraufbereitung und Reinigungstechnik bis zu leichteren Mehrwegverpackungen. 

Man habe nur mehr wenig aus den 1940er-Jahren lagernd, hieß es zur ÖGZ. Auch ein technisches Problem stellt sich beim „100 years old“. Der zweiprozentige  jährliche „Angels’ Share“, über den langen Zeitraum. Nicht nur die Menge, auch der Alkohol sinkt. Nur: Unter 40 % vol. darf die Spirituose nicht mehr Whisky heißen – Wertminderung! In diesem Fall hatte das rare Fass 340 noch erstaunliche 44,5 % vol. Für 100 Jahre reicht das nicht – der Rekord dürfte ein Zeiterl halten (bei fünfstelligem Pfund-Preis/Flasche).