Die Brau Union Österreich hat ihre Lkw-Flotte am Standort Schwechat auf insgesamt acht Elektro-Lkw umgerüstet. Seit Ende 2025 werden einige Kundinnen und Kunden im Wiener Gebiet, hauptsächlich innerhalb des Gürtels sowie im 15. und 19. Wiener Gemeindebezirk, vom Standort Schwechat aus elektrisch mit Bier versorgt. Insgesamt werden bereits rund 23 Prozent der Gesamtflotte für die Bierauslieferung von Schwechat aus mit E-Antrieb betrieben. Auch die Ladeinfrastruktur am Standort wurde erneuert. Für die Ladung der Elektro-Lkw bezieht das Unternehmen ausschließlich erneuerbaren Strom aus Österreich.

Ein Viertel der täglichen Auslieferungen elektrisch

„Nach einem ersten Schritt mit einem E-Lkw und der Teilnahme am ‚Zero emission Transport-Projekt‘ der WKW im 1. und 2. Bezirk konnten wir die E-Lkw-Flotte am Standort Schwechat auf nunmehr acht E-Lkw ausbauen“, sagt Othmar Tantscher, Manager Customer Service & National Logistics der Brau Union Österreich. Derzeit könnten so rund 25 Prozent der täglichen Auslieferungen an Kundinnen und Kunden in Wien und Wien Umgebung vom Lager in Schwechat aus mit E-Lkw geleistet werden. „Somit liefern wir nicht nur Bier, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Verringerung von CO2-Emissionen“, so Tantscher.

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Das Unternehmen setze bedarfsorientiert vielfältige Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen im Bereich Logistik. In Linz und Umgebung seien teilweise CNG-Lkw im Einsatz, und österreichweit gebe es eine groß angelegte Kooperation mit dem Partner Einride, um einen Teil der Transporte zwischen einzelnen Brauereien und Lagern in der Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich mit E-Antrieb durchzuführen.

Förderung als wichtige Umsetzungshilfe

Mit dem E-Mobilitätsprogramm „eMOVE Austria“ investiert das Mobilitätsministerium unter der Führung von Bundesminister Peter Hanke massiv in den Umstieg auf emissionsfreien Verkehr. Die Brau Union Österreich hat für die Anschaffung von insgesamt 24 neuen E-Lkw eine Förderung des Ministeriums in der Höhe von 4,2 Millionen Euro zugesagt bekommen. Acht dieser E-Lkw sind bereits von der Brauerei Schwechat aus im Einsatz. Sechzehn weitere E-Lkw sollen in den nächsten Monaten in der Logistikflotte an mehreren Standorten eingesetzt werden. Bei einem Lokalaugenschein in Wien überzeugte sich Minister Hanke persönlich von der umgesetzten Förderung. „Ich freue mich, dass zahlreiche Betriebe in Österreich den Weg zur E-Mobilität auch im Schwerverkehr beschreiten“, sagt Peter Hanke, Bundesminister für Mobilität. Das Programm eMOVE Austria sei ein klares Signal für die Mobilitätswende. „E-Mobilität ist im Nutzfahrzeugbereich angekommen“, so Hanke.