Das VinziRast-Lokal „mittendrin“ im neunten Wiener Bezirk erweitert ab Mai sein Angebot. Das Restaurant öffnet dann bereits um 08:00 Uhr und bietet seinen Gästen vier neue Frühstücksvarianten an. Wie das Lokal mitteilt, reagiert es damit auf die Nachfrage im Umfeld, das stark von Studierenden, Büros und städtischem Alltagsleben geprägt ist.
Die Frühstückskarte umfasst eine „Healthy-Energy-Bowl“ mit Porridge, frischem Obst, Nüssen und Joghurt sowie die klassischen Wiener Optionen „Sweet Viennese“ und „Classic Viennese“ mit Gebäck, Butter, Marillenmarmelade, Käse und Beinschinken. Ein „Oriental-Express“ mit Hummus, Baba Ganoush, Feta und Oliven setzt internationale Akzente. Alle Varianten sind laut Angaben des Lokals auch in veganen Optionen erhältlich oder entsprechend adaptierbar. Gäste können ihr Frühstück zudem mit Extras wie gekochten Eiern, Gebäck oder Aufstrichen individuell zusammenstellen.
Neue Mittagsstruktur und Coffee to stay
Das Team um Küchenchefin Katharina Kielmann hat auch das Mittagsmenü neu strukturiert. Statt täglich wechselnder Gerichte gibt es nun drei fixe Wochenmenüs – vegan, vegetarisch sowie Fisch oder Fleisch – ergänzt durch eine Tagessuppe. Die Küche bleibt dabei kreativ, mit regelmäßig wechselnden Komponenten innerhalb der Menüs und einem Fokus auf Frische und Saisonalität.
Passend zur Lage setzt das Lokal bewusst auf „Coffee to stay“ statt Coffee to go. Zum Start des Frühstücksangebots läuft im gesamten Mai die Aktion „Alles neu macht der Mai“: Kaffee, der im Lokal konsumiert wird, gibt es zum halben Preis. „Wir wollen einen niederschwelligen Anreiz schaffen, den Tag vor Ort zu beginnen und gleichzeitig einen ruhigen Gegenpol zur oft hektischen Coffee-to-go-Kultur im direkten Umfeld setzen“, sagt Katharina Kielmann, Küchenchefin beim VinziRast-Lokal „mittendrin“ in Wien.
Soziale Integration als Konzept
Hinter dem Lokal steht der gemeinnützige Verein VinziRast, der Projekte für obdachlose und andere marginalisierte Menschen betreibt – von einer Notschlafstelle über Wohn- und Beschäftigungsprojekte bis hin zum „mittendrin“. Im Lokal finden Menschen, die zuvor am Rande der Gesellschaft standen, eine feste Anstellung in der Küche oder dem Service, viele davon in Ausbildung. „Wir sind ein Wiener Grätzl-Lokal mit dem zusätzlichen Anspruch, soziale Integration im Alltag erlebbar zu machen“, sagt Kielmann.