Der Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) wird 2026 zum siebenten Mal vergeben und zeichnet Einrichtungen aus, die im Kongress- und Tagungsbereich neue Impulse für Standorte und Regionen setzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Innovation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie die Wirkung auf die regionale Entwicklung. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gemeinsam mit den Bundesländern durchgeführt. Die Preisvergabe erfolgt in mehreren Stufen, beginnend mit Nominierungen auf Landesebene bis hin zur bundesweiten Juryentscheidung.

Scalaria, Salzburg Congress und Austria Center Vienna ausgezeichnet

In der Kategorie der kleinen Veranstaltungseinrichtungen wurde das Scalaria Event Resort in St. Wolfgang im Salzkammergut in Oberösterreich ausgezeichnet. Die Jury hob laut Angaben des Unternehmens insbesondere die umfassende Weiterentwicklung des Standorts sowie die konsequente Neuausrichtung als B2B-Eventlocation hervor, wodurch ein eigenständiges Profil im Kongress- und Veranstaltungsbereich entstanden sei.

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In der Kategorie der mittleren Kapazitäten ging der Preis an den Salzburg Congress in Salzburg. Nach Angaben der Ausschreibung wurde insbesondere die Rolle als zentraler Veranstaltungsort in der Region sowie die Verbindung von Kongressbetrieb und städtischer Destinationsentwicklung positiv bewertet.

Den Preis in der Kategorie der großen Veranstaltungseinrichtungen erhielt das Austria Center Vienna in Wien. Die Jury würdigte laut Ausschreibungsrahmen vor allem die internationale Ausrichtung, die hohe Kapazität sowie den Beitrag zur Positionierung Wiens als Kongressstandort.

Bewertung nach Innovationskraft und Wirkung

Bewertet wurden die eingereichten Projekte unter anderem nach ihrer Innovationskraft, ihrem Beitrag zur Nachhaltigkeit, ihrem Digitalisierungsgrad sowie ihrer Bedeutung für die Standort- und Destinationsentwicklung. Ziel des Preises ist es, jene Einrichtungen sichtbar zu machen, die durch ihre Konzepte einen Beitrag zur Weiterentwicklung des österreichischen Tourismus leisten. Die jeweils erstplatzierten Einrichtungen erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie durch das jeweilige Bundesland. Zweit- und Drittplatzierte werden ebenfalls ausgezeichnet und erhalten gestaffelte Preisgelder.